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Mit einer fulminanten Show aus Spiel und Musik verabschiedeten die Schüler und das Lehrerkollegium Klaus Reimann in den Ruhestand. Der stellvertretende Schulleiter hatte nahezu vier Jahrzehnte als Lehrer in Schonungen gewirkt.


Im Bild von links Moderator Pfarrer Thomas Amrehn, der ehemalige Seminarleiter Günther Birkle, Klaus Reimann und Bürgermeister Kilian Hartmann.

„Lehrer zu sein ist eine tolle Sache“, meinte Reimann rückblickend. Er erinnerte daran, dass vor vierzig Jahren der Lehrer noch als etwas Besonderes galt, der noch gebraucht wurde. Auch habe er selbst Lehrer gehabt, die ihm Vorbilder gewesen seien und eine gute Klassenkameradschaft habe ihn in seiner Schulzeit geprägt. „Viel zu verdanken“, so Reimann wörtlich habe er seinem ehemaligen Seminarleiter Günther Birkle. Zudem habe es immer ein gutes Miteinander im Lehrerkollegium und mit der Schülerschaft gegeben.

Rektor Peter Friedrich hob in seiner Ansprache hervor, dass Reimann den Schüler immer als Persönlichkeit gesehen und gefördert habe. Tugenden wie Ehrlichkeit, Pflicht und Fleiß habe er nicht nur von den Schülern eingefordert, sondern auch selbst vorgelebt. Die Leitung von Schulspielgruppen und die Zusammenarbeit mit der Förderschule in Schonungen waren neben dem Unterrichten Schwerpunkte seines Engagements zum Wohle der Schüler.
„Unsere Schüler in ihrem Anderssein angenommen und in die jeweilige Klasse integriert“, das habe Klaus Reimann stets für die Schüler des Schonunger Förderzentrums geleistet, lobte dessen Schulleiterin Karin Bonse-Olsen. Elternbeiratsvorsitzende Uschi Schmitt dankte Reimann, dass er seinen Schülern einen guten Start ins Leben ermöglichte.
„Weit über 1000 Kinder“ habe Reimann auf das Leben vorbereitet, betonte Bürgermeister Kilian Hartmann. Er dankte Reimann vor allem auch für sein ehrenamtliches Engagement als langjähriger Gemeinderat und Fraktionssprecher.

Als Moderator der Abschiedsveranstaltung führte Pfarrer Thomas Amrehn mit launigen Worten durch das Programm. Die Musikcombo unter Leitung von Peter Friedrich umrahmte die Feier. Im Theaterstück „Die Nibelungen“ (Einstudierung Gabi Finster) besiegte Siegfried (Tobias Doile) souverän den Drachen und überreichte seine Trophäe – den abgeschlagenen Drachenkopf- an Klaus Reimann mit den Worten: „Hier für Euch Meister, für die vielen schönen Erinnerungen an Schonungen“. 
 
Text und Foto: Rita Steger-Frühwacht

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