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Im Rahmen eines fröhlichen Festes, ausgerichtet vom Männergesangverein Harmonie und musikalisch gestaltet von der Jugendblaskapelle Stadtlauringen wurde der Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Haintor und Lipsenstraße gefeiert. 

Großes Staunen: Kinder aus der Haintor- und Lispenstraße enthüllten die Figur des Nachtwächters und einen Quellstein.


„Wir legen in unserer Marktgemeinde Wert darauf, die Ortskerne zu stärken“, versicherte Bürgermeister Friedel Heckenlauer beim Festakt. Er nannte die Maßnahmen der Städtebauförderungen im Ort einen „anstrengenden, aber notwendigen Prozess“. Heckenlauer erinnerte an die die zurückgehende Zahl der Einwohner in den Ortskernen. Besonders bedenklich sich die hohe Konzentration der Ein- oder Zweipersonenhaushalte mit Bewohnern höheren Alters in diesem Areal.

Für die Neugestaltung der Straßen einschließlich Beleuchtung wendete der Markt 357 000 Euro auf, hinzu kommen nochmals 257 500 für die Neuverlegung von Wasser- und Abwasserrohre. Insgesamt erhielt Stadtlauringen dazu Zuschüsse aus dem Finanzausgleich knapp 100 000 Euro.

In dem neugestalteten Straßenbereich wurden Asphaltflächen zurückgebaut und kleinere Grünflächen angelegt. Um das Element Wasser wieder erlebbar zu machen wurde an der Ecke Haintorstraße/Lispenstraße ein Quellstein gesetzt.

Diesen und die Figur des Nachtwächters gestaltete die Schweinfurter Bildhauerin Steff Bauer. „Unser Nachtwächter hier hat seine Arbeit getan und nimmt Platz auf der Ruhebank“, erklärte sie den ruhenden abgeklärten Blick in Gesicht der Gestalt. Warum die Gemeinde hier eine Nachtwächterfigur setzen ließ? An dieser Ecke war laut den Erkenntnissen des Heimatforschers Dr. Reinhold Heusinger ein Haltepunkt für den Nachtwächter in früheren Jahrhunderten in der Nacht, wo er seinen festgelegten Ruf machte.

Die große Bedeutung des Elements Wasser sprach Pfarrer Dr. Benno von Bundschuh an, als er den Brunnen segnete. Er dankte der Marktgemeinde, dass sie das Wasser als Brunnen den Menschen hier wieder in die Realität geholt habe, da Brunnen in erster Linie nur noch in der Sprachüberlieferung wie den Märchen, Liedern und Gedichten lebendig sind.

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