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Dienstag, 8. September 2009 |
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Radfahrer gegen Traktor?
Mit „freundlichen Grüßen aus dem Schweinfurter Mittelland“ informierte uns Walter Roth über Beschwerden von Radfahrern und das, was ihnen hier zugestoßen sei. Roth ist Verantwortlicher für die Radwanderwegekonzepte und die Beschilderung der Radwanderwege im Landkreis Schweinfurt.
Es laufen bei ihm immer wieder Beschwerden ein von Radfahrern die bei
friedlicher Nutzung der beschilderten
Radwanderwege unschöne bis gefährliche Kontakte mit heimischen Landwirten hoch zu Trecker haben.
Wer der Schwächere ist, ist klar. Und Walter Roth schreibt:
„Normalerweise sollte es eine friedliche Koexistenz zwischen
Treckerfahrern und Radlern bei gleichzeitiger Nutzung der kombinierten
Rad- und landwirtschaftlichen Wege geben.“ Und weiter: „Auch wenn
manche Pedalritter wie die Gestörten über diese Wege dübeln und meinen,
sie hätten grundsätzlich Vorfahrt, darf es nicht sein, dass
beispielsweise eine Radlerin aus dem heimischen Hoppachshof (die gewiss
nicht zu der Spezies dieser Wildsäue auf Rädern gehört) von einem
rücksichtslosen Treckerfahrer gefährdet wird und sich von diesem – auf
die Gefährdung angesprochen – auch noch sagen lassen muss, Radfahrer
wären hier oben nicht erwünscht!”
Das ist freilich ein starkes Stück, denn das Schweinfurter Oberland
gibt sich ja bekanntlich (und wir hier im Oberland- Kurier ebenso)
Mühe, unsere Region attraktiv zu gestalten. Einzelne „Büffel“ und
„Wildsäue“ werden zwar diese Bestrebungen nicht aufhalten, allerdings
können solche Einzelfälle die Sache schon zurückwerfen. Und wem ist
damit gedient?
Ich als Schreiber dieser Zeilen habe als eifriger und
täglicher Radfahrer so etwas noch nicht erlebt und denke, dass es
wirklich bedauerliche Einzelfälle sind. Was mich täglich stört und
gefährdet, ist die Beschotterung mancher Radwegstrecken. Lediglich weil
keine Gleise zu sehen sind, kann man erkennen, dass man sich nicht auf
einem Bahndamm befindet – und weicht dann lieber auf die
(gefährlichere) Straße aus, was ja nicht der Sinn von Radwegen ist.
Mein Verbesserungsvorschlag dazu ist, den „Mittelstreifen“ (ca. 30 cm)
mit feinerem und so befahrbaren Schotter zu befüllen. Das ist ohne
großen Aufwand zu machen und dient der Volksgesundheit.
Text: Werner Enke
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