Wanderung entlang der Gemarkungsgrenze
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Dienstag, 16. Februar 2010 |
 Über Stock und Stein durch den verschneiten Winterwald ging es bei der Wanderung entlang der Gemarkungsgrenze Mainberg. Eingeladen dazu hatte die Projektgruppe Dorfentwicklung des Ortes. Start war am Schloss, dann ging es unter Führung von Gemeinderat Hubert Feuchter und Thomas Horling entlang der Gemarkungsgrenze zu Schonungen, Üchtelhausen und der Stadt Schweinfurt.
Feuchter wies darauf hin, dass die Bedeutung der Gemarkungsgrenzen
innerhalb der im Jahr 1978 geschaffenen Kommunen fast völlig
geschwunden sei. Auf dem Weg erklärten Horling und Feuchter die Namen
der Flur- und Waldabteilungen, wie zum Beispiel der Schenkelsleite,
deren Ausdehnung der Form eines Körperteils entspricht und Ziegelhütte,
wo in der Frühen Neuzeit eine Ziegelei durch den Fürstbischof errichtet
wurde. Ferner wurden die dortigen Hügelgräber, der Jubiläumswanderweg,
der 1995 anlässlich der 750-Jahr-Feier von Mainberg angelegt wurde, und
die Jagdhütte Dianenlust, die 1824 zu Ehren des bayerischen Königs Max
Joseph errichtet wurde, in die Wanderung mit einbezogen. Der
nordwestliche Teil der Gemarkung, der bis an den Ort Üchtelhausen
heranreicht, wird im Frühjahr bei einer Wanderung gezeigt.
Durch die Aktionen möchte die Projektgruppe bei Bürgern und Gästen
Kenntnisse über die Gemarkungsfläche vermitteln und so die
Voraussetzungen schaffen für eine konstruktive Mitarbeit bei der
Dorferneuerung, die den Ort und teilweise auch die Flur mit einbeziehen
könnte.
Text und Foto: Steger-Frühwacht
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