Zell

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Mittwoch, 23. April 2008

Active Image Die erstmalige urkundliche Erwähnung findet sich mit einem Verweis auf eine klösterliche Zweigniederlassung im Jahre 823. In der Gemarkung Zell lag das untergegangene Dorf Lauerbach, das um 1425 schon als Wüstung bezeichnet wurde.

Wegen der ausgeprägten Tallage Zells kam es in der Vergangenheit immer wieder zu starken Hochwässern im Ortsbereich. Die Bodenqualität der nähern Umgebung sorgt dafür, dass nur wenig Wasser versickern kann. Das Oberflächenwasser fließt dann im Norden des Ortes an den Einmündungen des Weipoltshäuser Grundes und des Jeusinggrundes zusammen. An dieser Stelle hat die Gemeinde mit finanzieller und fachlicher Hilfe des Freistaates Bayern nun einen Hochwasserdamm mit Kosten von rund 2,25 Mio. € errichtet. Dieser schützt nun den Gemeindeteil Zell vor den Wassermassen.

Ein besonderes Schmuckstück in der evangelischen Kirchengeschichte Bayerns stellt das Ensemble aus Kirche und Pfarrhaus dar. Besondere Erwähnung sollte hier das alte Pfarrhaus in der Friedhofstraße finden, welches im Jahre 1604 erbaut wurde und somit zu den ältesten evangelischen Pfarrhäusern in Bayern zählt. Aufgrund des schlechten Zustands ist eine Nutzung des Gebäudes derzeit nicht möglich. Die Finanzierung der notwendigen Sanierung soll aus Mitteln des Denkmalschutzes, der Kirche, der Gemeinde und aus Spenden finanziert werden.

Quelle: www.uechtelhausen.de (23.04.2008)

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