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Wild aus heimischen Wäldern - Wildbretvermarktung: Ein Projekt aus dem Schweinfurter Oberland

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Samstag, 1. September 2007

Active Image Viele Oberland-Bürger haben schon vom Projekt des Arbeitskreises 1 gehört, wissen jedoch nicht genau, was sich hinter dem Titel „Wildbretvermarktung“ verbirgt. Ganz einfach, Wildbret stammt aus dem Mittelhochdeutschen und meint nichts anderes als Wildfleisch. Und dieVermarktung setzt sich zum Ziel, das hochwertige Wild aus heimischer Jagd an den Mann, will heißen an unsere Bürger zu bringen. Aus der Region – für die Region: Das Handeln nach diesem Prinzip bringt nicht nur den Anbietern Vorteile, auch der Verbraucher profitiert von den Vorzügen des Wildbrets.
Erstklassiges Fleisch aus unserer waldreichen Umgebung, also von glücklichen, frei lebenden Tieren, die nicht mit Tiermehl oder Wachstumshormonen gefüttert wurden, sondern an Mutter Natur satt werden durften.
Die ortsansässigen Jäger bieten ihr Wildfleisch unseren Bürgern sowie Gastronomen an, die damit leckere Speisen zubereiten. Der unverwechselbare Geschmack lässt sich zum Beispiel während der Wildwochen im kommenden Herbst testen, die in Zusammenarbeit des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Kreisstelle Schweinfurt mit den Hegeringen aus dem Schweinfurter Oberland und mit Unterstützung durch das Amt für Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt initiiert werden: Vom 12. Oktober bis zum 4. November können Interessierte in Lokalen des Oberlandes wie dem Gasthaus Zellertal spezielle Gerichte rund um das heimische Wild genießen.
Die Hegeringleiter Herr Egon Weger aus Schonungen (Telefon 0 97 21/5 86 40, eMail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ) und Herr Rainer Fröhlich aus Stadtlauringen (Telefon 0 97 24/5 57) vermitteln gerne weitere Informationen über die Abnahme von Wildfleisch oder auch Hintergrundwissen zu dessen Qualität. Genannt seien an dieser Stelle lediglich die Stichworte Fett- und Cholesterinarmut. Die Kreisgruppe Schweinfurt lässt ihr Wild regelmäßig stichprobenweise auf Cäsium untersuchen. Das Fleisch aus unserer Region ist weit unter den erlaubten Grenzwerten.
Privatpersonen können Wild bei den örtlichen Jägern kaufen. Wer niemanden kennt, kann Adressen über die Hegeringleiter erfragen.
Kenntnisse und Fertigkeiten zur Verarbeitung des Fleisches erlangt man zudem bei einem der Kochkurse des Küchenstudios Dittmann in Stadtlauringen (Kontakt 0 97 24/16 55), die eigens voneinem Jäger der Region durchgeführt werden.

Sarah Ledermann, Üchtelhausen

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