Nachwuchspiloten beim Ferienspaß
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Montag, 6. September 2010 |
 Zwar zogen dunkle Wolken über dem Pfersdorfer Himmel auf, doch das
beeindruckte die Nachwuchspiloten vom Ferienspaß kaum. Zwölf Kinder
folgten der Einladung der Juso AG, um mal selbst ein ferngesteuertes
Flugobjekt zu fliegen.
Doch zum Auftakt der Flugshow musste der Chef des Modellflugvereins,
Robert Omagbemi eine Schrecksekunde überstehen: Eigentlich wollte er den
Kindern im Rahmen des Ferienspaß seinen Kunstflug-Hubschrauber
vorstellen. Äußerst wendig, leistungsstark und schnell ist das Gefährt,
wie Omagbemi den staunenden Kids erklärt.
Doch dann passierte der
Horrorcrash in knapp 50 Meter Höhe: Die 1,70 meterlangen Rotorblätter
bohrten sich in das Fahrwerk einer vorbeifliegende Propellermaschine.
Der Hubschrauber war nicht mehr zu steuern und krachte wie ein Stein auf
das Rollfeld. Die Bilanz: Totalschaden in Höhe von 2000 Euro. „Das tut
schon weh!“, seufzte der Hobbypilot, doch auch solche Momente gehören
zum Modellflugsport. Und so nahm’s der Vollblutpilot mit Galgenhumor und
hängte die Überbleibsel des einst stolzen Hubschraubers ins Festzelt.
Für die Kinder war der unfreiwillige Crash am Himmel aufregend, weniger
spektakulär ging es da am Flugsimulator zu, wo die Sprösslinge
schließlich erste Trockenübungen machen konnten. Wie schwer ein solches
Flugzeug zusammenzubauen ist, das konnten die Kinder dann am eigenen
Bausatz ausprobieren. „Es war zwar nur ein Flugzeug aus Pappe – trotzdem
kein einfaches Unterfangen, wie sich kurz darauf herausstellte.“, gibt
Juso-Vorsitzender Marco Maiß zu.
Das solche Schwerstarbeit auch Hunger macht, kann man sich wohl
vorstellen und so sponserte der Modellflugverein MFG- Condor heiße
Würstchen und kühle Getränke ehe die Kids schließlich mit dem Auto
wieder die Heimreise antraten.
Text und Foto: Stefan Rottmann
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