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Gegenteil ist er eine großartige Heilpflanze und vor allen Dingen ein Frühlingstonikum. Er wirkt anregend auf alle unsere Ausscheidungsdrüsen: Leber, Galle, Milz, Bauchspeicheldrüse und die Nieren. Eine der einfachsten Arten ihn zu konsumieren ist es, seine jungen Blätter als Salat zu essen. Den ungeübten Gaumen erschreckt er jedoch durch seine Bitterstoffe. Man kann sich langsam an den Geschmack gewöhnen, wenn man nur einige Blätter dem normalen Salat beifügt.
Eine Bereicherung ist er auf jeden Fall, denn er enthält neunmal so viel Vitamin C und vierzigmal soviel Vitamin A wie ein Salat aus dem Supermarkt. Auch den Humoristen Heinz Erhardt hat der Löwenzahn beflügelt und er dichtete:
"Löwenzahn ist schon seit jeher als höchst kriegerisch verschrien,Denn er lässt bei gutem Winde Fallschirmtruppen feindwärts ziehn.
Und ich sitz auf der Veranda, Und verzehre meine Suppe
Und entdecke in derselben, Zwei Versprengte dieser Truppe."
Gudrun Zimmermann
Übrigens: Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohl schmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees als Brotaufstrich. Aus der getrockneten Wurzel der Pflanze wurde in der Nachkriegszeit ein Ersatzkaffee hergestellt (Zichorienwurzelersatz).











Ja – der Löwenzahn war und ist ein beliebtes Spielzeug bei kleinen Kindern und auch die Erwachsenen erinnern sich noch gerne und blasen seine Samenschirmchen in den Frühlingswind.





