Orbis pictus für die Jugend
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Mittwoch, 1. Dezember 2010 |
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Die Schule wird in Klassen abgeteilt. Der Lehrer sitzt auf dem Lehrstuhl, die Schüler auf Bänken; jener lehrt, diese lernen.
Einiges wird ihnen als Aufgabe oder als Muster mit Kreide auf der Tafel vorschrieben.
Etliche sitzen am Tische und schreiben, oder rechnen, und der Lehrer verbessert ihre Fehler; andere stehen und sagen her, was sie gelernt haben.
Es gibt aber auch solche, welche beständig plaudern und sich mutwillig und unßeißig zeigen, weswegen sie oft einen Verweis oder eine Strafe erhalten.
Die Bilder und Texte auf dieser Seite stammen aus dem Buch mit dem
sonderbaren Titel der Überschrift. Vor 177 Jahren ist es erschienen. Und
es war ein Buch, das die ganze Welt erklären wollte.
Ein schwäbischer Lehrer hat es geschrieben nach einem noch älteren
Buch*. Die Texte des Werkes sind in deutscher, englischer, französischer
und lateinischer Sprache gedruckt.
unterm Bild
Dieses noch ältere Buch hieß »Orbis sensualium pictus« (die sichtbare
Welt). Es erschien damals (1658) schon in zwei Sprachen, lateinisch und
deutsch. Weil Latein die Gelehrtensprache war, hat man sogar seinen
eigenen Namen übersetzt. Obwohl der Mann, der es geschrieben hat
eigentlich Komenský hieß, nannte er sich Comenius.
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