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Die Flut - Gedicht

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Freitag, 11. Februar 2011

v-01-c_web An Land und mod’rigem Ufer
nagt die braune Flut.
Was stet wir wähnten,
schlingt sie in wilder Wut.

Gichtfing’rig Hilfe ringend
reckt eine Weide ihr Geäst.
Leicht sinkt ins nasse Element,
was schien in Ruh’ und fest.

Was treibt ergreift die Erle,
entreißt dem Fluß das Gut.
Hält fest mit bangem Krachen,
was sie ihm nahm mit Mut.

Und weiter drängt die Flut,
hält uns in ihrem Bann.
Schwach fühlt der Mensch sich.
Gott sie nur halten kann.

Text: Luise Menzel und Max Quodecke
Foto: Luise Menzel

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