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Freitag, 5. September 2008 |
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Wenn sich im Herbst die Blätter färben
Um den Winter zu überstehen, müssen sich die Laubgehölze im Herbst von ihrem Blattwerk trennen. Vor dessen Abwurf kommt es zur Blattfärbung, welche botanisch gesehen die Folge chemischer Abbau und Umlagerungsvorgänge im Blattgewebe ist.
 Voraussetzung für diesen Vorgang sind Nachttemperaturen in der Nähe des
Gefrierpunktes. Denn in der Kälte produzieren die Bäume und Sträucher
kein Chlorophyll (Blattgrün) mehr und lassen dafür andere Pig mente
hervortreten. Diese bewirken die herrlichen Blattfärbungen in Rot, Gelb
und Braun mit zahlreichen Variationen. Diese Umfärbung bedeutet also weder Welken noch Absterben, sondern
steht mit der Einlagerung der für die Winterfestigkeit benötigten
Reservestoffe im Zusammenhang. Letztere werden aus den Blättern in den
Wurzelbereich abgezogen.
Es gibt Gegenden auf dieser Erde, wo bedingt durch die natürlichen
Gegebenheiten und die klimatischen Verhältnisse die herbstliche
Farbenpracht besonders intensiv und schön ausgeprägt ist. Berühmt für
den Farbenzauber ist der “Indian Summer” in den Neuengland- Staaten von
Nordamerika. Dort gibt es weit mehr Arten von Laubbäumen als bei uns in
der „alten Welt“.
Aber auch hierzulande kann der Herbst von beeindruckender Schönheit sein; die Abbildungen vermitteln einen Eindruck davon.
Text und Bilder: Heribert M. Reusch
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 7. Juli 2009 )
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