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Hopfen mal auf dem Teller und nicht im Maßkrug. Als Zutat beim Bierbrauen ist der Hopfen fast jedem bekannt, als wohlschmeckendes Gemüse ist er noch eine Rarität. Dabei wächst er auch im Schweinfurter Oberland sehr häufig und zwar als Wildpflanze. Man findet ihn vorwiegend an Bachläufen und an Waldrändern, er liebt die Feuchtigkeit und ist ein ausgezeichneter Kletterer, der sich bis zu 7 Meter hochrankt. Am auffallendsten ist er im frühen Herbst wenn die weiblichen Blütenstände zu attraktiven Hopfendolden ausgereift sind. Er wird seit frühester Zeit von den Menschen genutzt und zwar nicht nur zum Bierbrauen sondern auch medizinisch. Er besitzt Inhaltsstoffe die sich beruhigend auf das Zentralnervensystem auswirken und eignet sich deshalb vor allem bei Schlafstörungen. Sollte er diese Wirkung wohl auch im Bier erzeugen? Eine echte Delikatesse sind die jungen Hopfensprossen auf jeden Fall im Frühling. Bei einem gemütlichen Frühlingsspaziergang am Bach entlang kann man die jungen Sprossen sammeln und dann eine köstliche Hopfensprossensuppe zubereiten.

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