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Unter diesem Motto stand die Woche des Waldes im Jahre 2009, und unter diesem Motto veranstaltet die Bayerische Forstverwaltung Erlebniswaldführungen. So waren auch die zwei dritten Klassen der Grundschule Stadtlauringen mit Ihren Lehrerinnen Frau Stühler und Frau Heil zu Gast beim Förster Harald Spiegel und seinem Kollegen Bernd Müller.

Kein stundenlanges Zuhören steht auf der Tagesordnung – nein selber handeln und mitspielen ist angesagt. So können die Schüler bei der Aktion: „Holz sägen – Wald pflegen“, den Kreislauf des Waldes vom Samenkorn bis zur mächtigen Buche hautnah miterleben. Selbst als Samen gestartet und dann immer höher und breiter gewachsen, ist es jedem Schüler schon bald klar, dass für einzelne Bäume kein Platz mehr ist. Der Waldbesitzer macht sich das zunutze und erntet einzelne Bäume, vom Christbaum bis zum Möbelholz, aus seinem Wald.
Wenn dann eine Lücke im Kronendach der Altbäume entsteht, können sich wieder junge Bäume ganz natürlich ansamen. Nachhaltige Forstwirtschaft, nur soviel ernten, wie auch wieder nachwächst, ist jetzt kein Fremdwort mehr.

Die Erlebnistour führt dann im Spiel weiter bis in den Urwald Südamerikas. Doch leider haben wir nicht das gleiche Wetter im Herbst, denn langsam werden die Füße kalt.

Da hilft nur noch ein Bewegungsspiel: „Wildkatze fang die Maus“. Und schon ist die Kälte vergessen. Nicht vergessen wird aber dieserWaldtag. Das zeigt sich oft, wenn die Schüler in höheren Klassen wieder in den Wald kommen, meint Förster Harald Spiegel.

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