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Viel Andrang bei der Lesenacht der Kolpingjugend

In jeder Ecke der Gemeindebibliothek stabelten sich Schlaf- und Rucksäcke, erwartungsvoll funkelten die Augen der Kinder und so manche mussten die Anspannung auch mal lautstärker loswerden. Die Rede ist von der zweiten Lesenacht der Kolpingjugend, die bei den Kindern der Marktgemeinde super ankam. Die Kolpingjugend von Stadtlauringen hat sich mächtig ins Zeug gelegt und mit vielen Aktionen die Lesenacht in Stadtlauringen organisiert. Besonders belohnt wurden die Jugendlichen für ihr Engagement durch die vielen Anmeldungen für die Lesenacht. 50 Kinder aus allen Gemeindeteilen fanden sich gegen Abend in der Gemeindebibliothek ein, um an der Lesenacht teilzunehmen. „Wir hatten noch mehr Anmeldungen, konnten aber leider nicht mehr als 50 Kinder annehmen“, erklärt Claudia Hümpfner, die die Kolpingjugend organisatorisch unterstützte und deren Ideenreichtum in Bezug auf die Aktionen lobte.

Da die Farbe Orange eng mit dem Kolping verbunden ist, kullerten gleich zu Beginn mehrere Orangen durch den großen Saal im Obergeschoss, die sich die Kinder der dritten bis siebten Klassen zurollten. Kennenlernspiele, Schatzsuche, Rätsel, Basteln, Malen und ein gemeinsamer Imbiss, den die Kinder selbst zubereiteten sorgten für lebendiges Treiben und Kurzweil in den Räumen der Bibliothek. Natürlich durfte das Lesen bei einer Lesenacht nicht zu kurz kommen. Die Jugendlichen der Kolpingjugend boten gemeinsam mit der Leiterin der Bibliothek, Margit Pastuschka, viele Lesegruppen an. Die wilden Hühner, Pferdegeschichten, Krimis, Abenteuer- und Gruselgeschichten, sowie Geschichten von Michel aus Löneberga konnten sich die Kinder vorlesen lassen. Und später am Abend wurden auch noch verfilmte Kinderbücher wie der Pferdefilm „Hände weg von Mississippi“ und der Ritterfilm „Der Brief für den König“ vorgeführt. Dazu knapperten die Kinder fleißig Popkorn.

Obwohl ab 1.00 Uhr die Nachtruhe angesagt war, geisterten die letzten bis in die frühen Morgenstunden durch die Bibliothek, während die ersten Lesenachtteilnehmer bereits um halb sieben aufstanden, um das gemeinsame Frühstück ja nicht zu verpassen. Dass die Kinder die Lesenacht einfach klasse finden, bewiesen sie gleich zu Beginn. Bei den Kennenlernspielen sollten diejenigen, die die Lesenacht für eine gute Idee halten, in eine orange markierte Ecke gehen. Begeistert stürmten alle Kinder die Ecke und machten damit deutlich, dass die Kolpingjugend mit solchen Aktionen den Nachwuchs begeistern kann.

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