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„Der Brotteig muss gehen“: Das und vieles mehr rund um Getreide und Brot erklärt Michael Härterich den zehn Kindern beim Ferienspaß „Vom Getreide zum Brot“ in seinem Biohofladen.

Los geht's früh um halb zehn in der Backstube. „Bis das Brot rauskommt, brauchen wir mindestens zweieinhalb Stunden“, weiß der Biobauer. Mehl, Wasser, Sauerteig, Salz und Hefe werden als erstes in der großen Teigmaschine zusammengerührt. Aufmerksam verfolgen die Kinder die Bewegungen des großen Knethakens.

Heute bäckt Michael Härterich zusammen mit den Kindern das Fitnessbrot aus Dinkelmehl und vielen Körnern. „Lecker“ und „gut“ ist von den Kindern zu hören, wenn sie mal vom Teig naschen. Danach wird ein Teig aus Weizenmehl angesetzt, aus dem die Kinder nach dem ersten Aufgehen nach Lust und Laune kleine Gebäckstücke wie Zöpfe, Schnecken oder Brötchen formen dürfen. „Es ist immer überraschend, welche Ideen den jungen Gästen da kommen", meint Härterich, der schon einige Male Kinder aus dem Kindergarten und im Rahmen des gemeindlichen Ferienspaßes auf seinen Hof eingeladen hat.

Eifrig helfen die Kinder mit, indem sie, mit einer Schürze ausgerüstet und mit gewaschenen Händen Mehl einwiegen, Gewürze zugeben oder wie Sebastian Heß Hefe in den Teig einbröckeln.

In der Vorratskammer dürfen die Kinder die Getreidearten erraten, die Härterich verarbeitet. Das ist gar nicht so einfach, zeigt sich. Neben Weizen, Roggen und Dinkel sind auch nicht so bekannte Körner wie Buchweizen und Hirse dabei. Auch Leinsamen, Kürbis- und Sonnenblumenkerne verarbeitet der Bäcker.

Wie die verschiedenen Ähren der Getreidesorten aussehen, lernen die Kinder bei einem Hofrundgang. Gerste, Weizen, Dinkel und Hafer kommen zwar alle ins Brot, sehen aber sehr unterschiedlich aus

Zur Mittagspause ist das selbst gebackene Brot fertig, das köstlich zu den gegrillten Würstchen schmeckt. Dann dürfen die Kinder sich die Tiere auf dem Hof anschauen, mit den Katzen und dem Hund spielen und sogar noch auf der Koppel reiten.

Steger-Frühwacht
 

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