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Zwar zogen dunkle Wolken über dem Pfersdorfer Himmel auf, doch das beeindruckte die Nachwuchspiloten vom Ferienspaß kaum. Zwölf Kinder folgten der Einladung der Juso AG, um mal selbst ein ferngesteuertes Flugobjekt zu fliegen.

Doch zum Auftakt der Flugshow musste der Chef des Modellflugvereins, Robert Omagbemi eine Schrecksekunde überstehen: Eigentlich wollte er den Kindern im Rahmen des Ferienspaß seinen Kunstflug-Hubschrauber vorstellen. Äußerst wendig, leistungsstark und schnell ist das Gefährt, wie Omagbemi den staunenden Kids erklärt.

Doch dann passierte der Horrorcrash in knapp 50 Meter Höhe: Die 1,70 meterlangen Rotorblätter bohrten sich in das Fahrwerk einer vorbeifliegende Propellermaschine. Der Hubschrauber war nicht mehr zu steuern und krachte wie ein Stein auf das Rollfeld. Die Bilanz: Totalschaden in Höhe von 2000 Euro. „Das tut schon weh!“, seufzte der Hobbypilot, doch auch solche Momente gehören zum Modellflugsport. Und so nahm’s der Vollblutpilot mit Galgenhumor und hängte die Überbleibsel des einst stolzen Hubschraubers ins Festzelt.

Für die Kinder war der unfreiwillige Crash am Himmel aufregend, weniger spektakulär ging es da am Flugsimulator zu, wo die Sprösslinge schließlich erste Trockenübungen machen konnten. Wie schwer ein solches Flugzeug zusammenzubauen ist, das konnten die Kinder dann am eigenen Bausatz ausprobieren. „Es war zwar nur ein Flugzeug aus Pappe – trotzdem kein einfaches Unterfangen, wie sich kurz darauf herausstellte.“, gibt Juso-Vorsitzender Marco Maiß zu.

Das solche Schwerstarbeit auch Hunger macht, kann man sich wohl vorstellen und so sponserte der Modellflugverein MFG- Condor heiße Würstchen und kühle Getränke ehe die Kids schließlich mit dem Auto wieder die Heimreise antraten.

Text und Foto: Stefan Rottmann

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