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fs_kochen_stadtlauringenÜber 30 Mädchen und Jungen im Alter von 7 - 12 Jahren hatten sich angemeldet, um unter der Anleitungen von 8 Helferinnen in der Friedrich-Rückert-Schulküche eine leckere Mahlzeit zu kochen. Voller Begeisterung, mit Kinderkochschürzen und den Rezepten ausgestattet, machten sich die Kinder nach einer kurzenAnleitung ans Werk. Die Tische mussten gedeckt werden und die Suche nach den verschiedenstens Küchengeräten war in vollem Gang. Als erster wurde ein Nudelsalat zubereitet, Zutaten waren klein zu schneiden, manchmal ein echter Drahtseilakt, die Kinder mit den Messern herumhantieren zu sehen.

Aber es ging alles gut und die Kinder waren auch sehr vorsichtig am heißen Herd. Neben dem Nudelsalat wurde noch ein Gurkensalat zubereitet, und was man unter kleinen Würfeln versteht, das ist letztendlich Auslegungssache. Ein heißes Würstchen gesellte sich dann noch zu den Salaten.

Die Nachspeise, eine Mohrenkopfcreme mit Mandarienorangen, war zwar eine Wiederholung aus dem letzten Jahr, schmeckte aber den Kinder so gut, dass sie in diesem Jahr mengenmäßig aufgestockt wurde, denn wer mag schon gerne lange Gesichter sehen. Auch hier wurde gerührt, geschlagen und geschleckt. Für manche Kinder gar nicht so einfach, wenn sie mit dem Quirl in einer Schüssel rühren und dabei kaum auf den Kochtisch schauen können. Da heißt es, immer schön aufdie Finger aufpassen. Eine herrliche Angelegenheit war für die jungen Köchinnen  und Köche die Zubereitung der Quarkstangen, die je nach Geschmack mit Mohn,
Sesam, Paprika oder Pizzagewürz bestreut werden durften. Den Teig aus Mehl, Quark und Margarine mit den Händen zu kneten, auszurollen und zu formen, manchmal schon eine etwas klebrige Tätigkeit, die den Kindern aber viel Spaß machte. Im Rezept hieß es zwar "Stangen", aber die Phantasie der Kinder ließ  ausdem Teig auch Kringel und hufeisenförmige Gebilde entstehen, mal größer, mal kleiner, die nach dem Backen entweder gleich versucht oder mit nach Hausegenommen wurden.
 
Einen Wermutstropfen gab es allerdings, nach dem Essen musste gespült und aufgeräumt werden, aber gestärkt durch das Essen und die dazugereichte Apfelsaftschorle ist auch dies den Kindern gelungen. Nach drei Stunden mehr oder weniger "harter Arbeit" machten sich die Kinder auf den Heimweg und für dieHelferinnen ist es schließlich auch kein gewöhnlicher, aber ich denke doch ein schöner Nachmittag gewesen.
 
Text und Fotos Gisela Höhne

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