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Ja der Bärlauch ist fast wortwörtlich in aller Munde, denn er hat in den vergangenen 20 Jahren eine steile Karriere gemacht. Er gehört auch nicht zu den sogenannten Eintagsfliegen, welche mal für eine kurze Zeit in Mode geraten und dann wieder schnell  vergessen werden. Er wurde nicht mehr vergessen, sondern wird gegessen und das in den vielfältigsten Variationen.  Bärlauchpesto, Bärlauchnudeln, Bärlauchbratwurst, Bärlauchsuppe, Bärlauchbutter und so weiter.

Als wir den Bärlauch Anfang der 90iger Jahre auf unseren Flühlingskräuterwanderungen vorstellten, war er noch eine recht unbekannte Größe auf den Tellern. Selbst in unserer Region, wo er doch besonders in den Wäldern zwischen Sulzdorf und Altenmünster häufig und flächendeckend anzutreffen ist. Wer sich im April auf den Bachweg begibt, der wird ihm, im Bereich zwischen dem Pfaffensteg und dem Altenmünsterer Waldspielplatz, nicht aus dem Weg gehen können. Dort besiedelt er große Flächen des Laubwaldes und fühlt sich dort sehr wohl. An Maria Lichtmess habe ich dort aus Neugier mal das Laub bei Seite geschoben und nach den ersten Anzeichen für den Frühaufsteher gesucht. Und siehe da, er spitzte wirklich schon und das bei Temperaturen von Minus 15 Grad.
 
 

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