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Schon Paracelsus hat vor über 450 Jahren dieses Kraut beschrieben und hochgelobt und unsere heutige Wissenschaft konnte es bestätigen. Johanniskraut hat auch die Prüfer der strengen Kommission E überzeugt. Ein Kraut gerade für die dunkle Zeit, nicht nur die dunkle Zeit des Jahres, sondern auch für die der Seele. Das Johanniskraut bringt Licht und Wärme auch in die düsteren Zeiten des Lebens, dann wenn Schwermut und negative Gedanken übermächtig werden.

Es ist in der Lage den Sommer über Licht und Wärme zu sammeln und zu speichern. Sein leuchtendes Gelb signalisiert das geradezu.
Das Johanniskraut wächst vorwiegend an trockenen und warmen Standorten, an Wegrändern, Waldrändern und auf Brachflächen. Es gibt verschiedene Sorten: das echte Johanniskraut erkennt man am besten, indem man den Stängel befühlt. Er ist rund und hat zwei Kanten, die nach jeder Verzweigung versetzt sind. Wenn wir die Blüten oder die Blätter mit den Fingern zerreiben, dann färben sie Rot ab. Die rote Farbe kommt vom Hypericin, dem Hauptwirkstoff des Johanniskrautes. Die Hohe Zeit des Hypericum perforatum, wie das Johanniskraut lateinisch heißt, ist zur Zeit der Sommersonnenwende zwischen dem 21. Juni und dem Johannistag am 24. Juni. Deshalb ist das auch die beste Zeit das Kraut zu sammeln, wenn wir seine Energie in Form von Tee oder als Öl nützen wollen.

Johanniskrautöl

Für das Johanniskrautöl werden nur die Blüten gesammelt, in denen sich das wertvolle Hypericin befindet.

Johanniskrauttee
Hier soll jedoch mehr der Johanniskrauttee im Vordergrund stehen, denn jetzt ist die Zeit in der wieder mehr Tee getrunken wird und gleichzeitig viele Menschen, auf Grund der kurzen Tage und des Lichtmangels, zu Depressionen neigen.

Menschen die das kennen, sollten rechtzeitig mit einer Tee-Kur beginnen. Für den Tee einen Teelöffel des getrockneten Krauts mit einer Tasse kaltem Wasser ansetzen, kurz aufkochen und zugedeckt noch etwas ziehen lassen. Ein bis drei Tassen täglich und das mindestens sechs Wochen lang.
Für den Tee wird das ganze Kraut gesammelt und in nicht zu großen Sträußen, kopfüber an einem schattigen, luftigen aber warmen Platz zum Trocknen aufgehängt.
Wenn es trocken ist können wir es mit einer Schere klein schneiden und in Dosen aufbewahren.

Gudrun Zimmermann
Sulzdorf

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