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Active Image In unserer Jugend-, Kriegs- und Nachkriegszeit war das Kräutersammeln in der freien Natur Alltag. Vor allem auf dem Land war die Kräuterkunde weit verbreitet und wurde hauptsächlich von den sogenannten „Kräuterfrääli“, den pflanzenkundigen Frauen betrieben.  Mit Handwägelchen und Huckelkorb, oft die Kinder an der Hand, durchstreiften sie Wiese, Feld und Wald. Das gesammelte Kräutergut – Blüten, Blätter, Früchte, Wurzeln usw. – wurde meist getrocknet und danach an Apotheken, Drogerien oder Kräuterhändler verkauft. Ein mühseliges Geschäft für die Frauen und Kinder, um das oft spärliche Einkommen etwas aufzubessern.

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