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Gemüse, Salatbeigabe oder Ärgernis?
 
Er gehört zu den weniger bekannten Wildkräutern und ist doch ein hervorragendes Frühlingsgemüse. Besonders die frischen Blätter ergeben einen sehr guten Spinat oder eine vitalisierende Suppe.
Am bekanntesten ist der Giersch allen Gärtnern, in deren Gärten er ungewollt anwesend ist. Wo er sich in einen Garten eingenistet hat, da wird es schwer, ihn wieder los zu werden. Gerade den lockeren, gut bearbeiteten Gartenboden liebt und durchdringt er kraftvoll und flächendeckend. Drei Quadratmeter kann er pro Jahr besiedeln. Er eignet sich nicht als Zeigerpflanze, er liebt Stickstoff wie die Brennnessel, er kommt jedoch auch ohne ihn aus. Er liebt wie fast alle Dolden blütler die Feuchtigkeit, aber Trockenheit und Dürre übersteht er auch. Mit Jäten ist er hervorragend zu vermehren. Jedes kleinste Würzelchen, welches in der Erde verbleibt, schlägt neu aus.

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