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Zwischen Fasching und Ostern ist die 40-tägige Fastenzeit. Das bedeutet bei Katholiken z. B. auch, dass nichts genascht werden darf. Das ist besonders für Kinder eine Zeit in der sie üben können (und müssen) auf etwas zu verzichten. Wenn nach den Tagen (Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag) der Trauer um den Tod von Jesus dann am Ostersonntag die Auferstehung gefeiert wird, hebt sich auch die betrübte Stimmung unter den Gläubigen wieder.

Nach alter Tradition kommt der Osterhase mit den Eiern und Süßigkeiten schon am Gründonnerstag. Das ist dann für die Kinder besonders hart, wenn sie die Leckereien schon haben aber bis Ostersonntag - dem Ende der Fastenzeit – noch nichts davon naschen dürfen! Heute ist es häufig so, dass erst am Ostersonntag der Osterhase für die Kinder in die Häuser und Gärten kommt. Traditionsgemäß kommt er natürlich heimlich und versteckt die so genannten Osternester.

Wenn die Kinder dann die Osternester suchen, ist das für jung und alt eine spannende Angelegenheit. Groß ist dann die Freude bei den Kleinen, wenn sie irgendwo im Gras, unter dem Busch, unter dem Sofa oder hinter dem Baum ein buntes Ei oder gleich das ganze Osternest voller Leckereien entdecken. Stolz wird jedes Fundstück, was der Osterhase verloren oder versteckt hat zu den Eltern getragen oder gleich an Ort und Stelle aufgegessen.

Text: Volker Elsner

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