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Active ImageEine wahre Begebenheit aus dem Schweinfurter Oberland
 
Es war in den letzten Kriegsjahren, so zwischen 1943 und 1944. Die Ernährung der Menschen war damals ziemlich schwierig. Brot, Teigwaren, Margarine, Fleisch - natürlich auch Wurst - gab es nur auf Lebensmittelmarken. Pro Person wurden diese zugeteilt. Dies kennzeichnet die Lage der Menschen in jener Zeit. Vor diesem Hintergrund spielte sich folgende Episode ab:
Zunächst klingt es wie ein Märchen, ist aber keines. Zur damaligen Zeit hatte nämlich jedes Dorf einen Pfarrer, zumindest aber einen Kaplan, so auch in einem Ort des Schweinfurter Oberlandes. Es war dort im Dorf üblich, dass der Pfarrherr am Sonntagnachmittag im Wechsel bei einer Familie vorbeischaute. Es wurde aber nicht nur geschaut, sondern auch gegessen. Dazu muss noch gesagt werden, dass Familien mit Landwirtschaft viel besseres auf den Tisch bringen konnten, als andere. Nach mündlicher Überlieferung hat sich dort folgendes ereignet: Der Herr Pfarrer kam an einem Sonntag nach - Dinge an.
 
Ohrenzeugin der Geschichte: Rosemarie Reusch

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