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„Wir feiern heut Fasching bis die Schwarte kracht“, rief Sitzungspräsident Michael Tollkühn. Und in einer fünfstündigen Show, ließ es die Forster Karnevalsgesellschaft unter dem Motto „Wer's mit den Forster Narren hält, der find't das Glück in dieser Welt“ dann wirklich mächtig krachen.

Als die Damen- und Juniorengarde mit dem Elferrat in den Saal einzogen, brachten sie Glanz und Glamour mit und die niedlichen Purzelkids wirbelten zu „Hallo Kitty“ über die Bühne. Begeisterung entfachte der Auftritt der Tanzmariechen Melissa Müller und Kathleen Werner.

In die Geisterwelt entführte die Tanzformation Wirbelwind. Zum „Thriller“ von Michael Jackson boten sie eine fantastisch gruselige Show. Ebenfalls nicht ganz ungefährlich war es beim Schautanz der Garde. Thema war der Kampf zwischen Polizei und Gangstern. Die Forster Feuerwehrkapelle philosophierte über die leere Gemeindekasse und ob da ein „Kiliansdom“ – gemeint war das Bürger- und Kulturhaus – unbedingt nötig gewesen ist.

Unbeschwert legten die Paare des Dream Teams eine Runde Disco-Fox aufs Parkett und die Juniorengarde ließ die Zöpfe fliegen. Das Männerballett tanzte als dreibeinige Musketiere zum Radetzkymarsch während Kevin Stephan und Janis Hümpfer vom Alltag mit ihrem „Sauhaufen“ in der Kaserne erzählten.

Bei der Forster Kochshow zum Fasching tischten Horst Schubert und Doris Schneider dem närrischen Publikum lustige, manchmal frivole Witze auf. Horst Schubert stieg als Breitensportler in die Bütt und Norbert Zoll glossierte die hohe Politik. Komik und Klamauk garantierten die „Vier von der Baustelle“ und der Gemeindediener sorgte für Lokalkolorit vom Feinsten.

Text und Foto: Rita Steger-Frühwacht

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