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Klamauk, lustige Büttenreden, Sketche Gesang und viel Musik boten die Akteure auf den den zwei Sitzungen des Weiber- pardon Frauenfaschings im Pfarrheim in Ebertshausen. Resi Rudolph führte als „Dame von Welt“ – stilecht mit Fuchskragen, breitkrempigem schwarzem Hut und langem Mantel durch das bunte Faschingsprogramm, bei dem auch einige närrische Männer als Akteure mit von der Partie waren.
Gleich zum Auftakt hieß es Singen, Lachen, Schunkeln und Klatschen mit der Formation „Die Trichtergesichter“. Die siebenköpfige Männermusik- und Gesangsgruppe spielte Gassenhauer wie „Mei Schatz, des is a Schlamperer“ oder „Tief im Steigerwald“ und Bernd Lindemann gab mit Schlägen auf den zerbeulten Eimer der Teufelsgeige den Rhythmus vor.

Dass sie auf dem Windrad vom Stulas Schorsch Riesenrad gefahren sind, erzählten die beiden Wespen Ute Memmel und Renate Nossek, direkt aus dem Trainingslager der deutschen WM-Mannschaft in Südafrika kamen die Gardemädchen als Cheerleader für ihren Showtanz auf die Bühne. Auch in der Büttenrede der Fußballfans Hermann Härterich und Martin Stula ging es um die Weltmeisterschaft, allerdings hatte sie auch einiges vom SC Ebertshausen zu berichten.

Als freches Girl auf Männersuche war Maria Göbel im Pfarrheim unterwegs, während Sebastian Göbel mit seinem Wunsch nach einer arbeitsamen, hektarreichen Frau mit Allrad-Bulldog bei Heiratsvermittlerin (Gabi Göbel) landete. Besonders zum Lachen brachte das Publikum ein Abend auf einer Beauty-Fram mit Damen reiferen Alters und der Gaudi-Express der fünfköpfigen bayerischen Trachtengesangsgruppe mit Erwin Lindner, Nelli Dick, Waltraud Zehner, Waltraud Göbel und Anton Zehner nahm das närrische Publikum mit auf eine lustige Reise in die Berge.

Als Kleinwüchsige trugen Sabrina Memmel und Katharina Nossek den Song „I can't dance“ vor, bevor sich Benno Memmel und Michael Scheuring zünftig-deftig am „Waaghäusla“ über das Dorfgeschehen unterhielten. Den fulminanten Schlusspunkt der Veranstaltung aber setzte das Männerballett am Ende mit einem flotten Cancan.

Text und Foto: Steger-Frühwacht

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