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Ein neues Feuerwehrauto wünscht sich die Feuerwehr Marktsteinach. Dafür machten sich sowohl die Führungskräfte als auch die Aktiven der Wehr bei der Jahreshauptversammlung stark. Das vorhandene Auto ist 30 Jahre alt und nicht leistungsfähig genug, wie Kommandant Horst Klopf betonte. Marktsteinach könne als „Bergdorf“ aufgrund der großen Steigungen der Ortsstraßen eingestuft werden, da Einsatzstellen kaum ebenerdig zu erreichen sind. Im vorhandenen Fahrzeug können auf Grund des Platzes und des Gewichtes bei Einsätzen Geräte im Bereich der Hilfeleistung nicht mitgeführt werden. Zudem rechnen die Feuerwehrleute wegen der anstehenden Altlastbeseitigung in Schonungen mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen in den nächsten Jahren in ihrem Ort.

Anfang 2010 hat die Feuerwehr Marktsteinach an die Gemeinde Schonungen den Antrag für ein neues Fahrzeug gestellt, der jedoch auf Grund der angespannten Finanzsituation in der Gemeinde abgelehnt wurde.

Kreisbrandinspektor Peter Höhn erläuterte, dass ein Feuerwehrauto nach 25 Jahren Einsatz veraltet ist und zum Schutz aller ersetzt werden sollte. Er berichtete über den Digitalfunk und über den Stand der Wehren im Landkreis und im Bezirk.

In seinem Grußwort pflichtete Bürgermeister Kilian Hartmann den Feuerwehrleuten bei, dass für Marktsteinach ein neues leistungsfähigeres Feuerwehrauto angeschafft werden müsste. Aber dies lasse die finanzielle Situation der Gemeinde in Kürze nicht zu, so der Rathauschef. Bürgermeister und Wehr wollen weiter einen Dialog über diese Investition führen und gemeinsam nach einer Lösung suchen.

Hartmann dankte den Wehrleuten für ihren Einsatz für die Allgemeinheit und zeigte sich sehr zufrieden mit der Wartung der Gerätschaften, die „topgepflegt“ seien.

Horst Klopf berichtete von 15 Einsätzen, bei denen 84 Personen rund 330 Stunden geleistet haben. Die Wehr zählt 54 Aktive, darunter sieben Frauen und acht Jugendliche. Unter den abgelegten Fortbildungen war auch die Absolvierung der Leistungsprüfung Wasser. Klopf informierte über die Einführung der Integrierten Leitstelle und den Stand beim Ablegen des Feuerwehrführerscheins.

Im letzten Jahr organisierte die Marktsteinacher Wehr mehrere Feste und war Mitausrichter der örtlichen Kirchweih, gab Vorsitzender Martin Oßwald in seinem Rückblick bekannt. In diesem Jahr wird der Besuch bei der Schweizer Partnerfeuerwehr in Hägglingen, Schweiz, anlässlich des zwanzigsten Partnerschaftsjubiläums ein Höhepunkt der Veranstaltungen, darunter auch wieder einige Feste, sein.

Text: Rita Steger-Frühwacht

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