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Seit 135 Jahren besteht im Ort die Feuerwehr. Grund genug dieses Geburtstagsfest zusammen mit dem Feuerwehrgemeindefest des Marktes Stadtlauringen in diesem Jahr zu feiern. Und die Wettringer Floriansjünger ließen es richtig krachen. Am Freitag heizte die Rockband Herzblut den Besuchern kräftig ein, am Samstagabend boten die Frankenräuber Musik und Spektakel im gut besuchten Festzelt.

Höhepunkt des Festes war am Sonntagnachmittag, als sich der Festzug mit Abordnungen von 25 Wehren zu den Klängen der Ballingshäuser Dorfmusikanten und der Stadtlauringer Jugendblaskapelle durch die Dorfstraßen bewegte.

Bürgermeister Friedel Heckenlauer betonte in seiner Ansprache, dass das Ehrenamt in Zukunft eine noch größere Bedeutung erhalte. Gerade der ländliche Raum beziehe seine Stärke aus dem hohen ehrenamtlichen Engagement der Bürger für die Allgemeinheit. Demgegenüber steht die Situation in den Ballungsräumen, wo es oft am Einsatz ehrenamtlich Tätiger mangle, so der Bürgermeister und Schirmherr des Festes.

„Ich freue mich, dass wir trotz schrumpfender Bevölkerungszahlen im Landkreis Schweinfurt die Einsatzstärken unserer Wehren halten können“, stellte Harald Leitherer in seiner Rede heraus. Der Landrat erinnerte, dass in der Marktgemeinde Stadtlauringen 330 Wehrleute in zehn Wehren ihren Dienst zum Wohle ihrer Mitbürger verrichten.

Active ImageSo räumte Kommandant Jochen Hümpfner ein, dass Wettringen zwar nur ein kleiner Ort sei, aber mehr 20 Frauen und Männer hier ihren Dienst leisten. Hümpfner erinnerte daran, dass früher die Brände „mit einfachsten Mitteln und viel Körpereinsatz“ gelöscht werden mussten. Heute seien bei den Wehren technisch hochwertige Geräte im Einsatz. Zwar könne eine kleine Wehr wie die in Wettringen nicht über eine solche Ausrüstung verfügen, dennoch sei eine Ortswehr „schnell vor Ort“ und eine ausgezeichnete Ortskenntnis zeichne ihre Mitglieder aus. „Dass sich immer wieder junge Menschen für den Dienst finden, um die traditionsreiche Organisation Feuerwehr am Leben zu erhalten“, diese wünschte Hümpfner für den Ort.

Am Sonntagmorgen wurde ein Festgottesdienst mit anschließender Totenehrung gehalten und am Montagabend wurde zum Festausklang zum Kesselfleischessen eingeladen.

Im Bild sehen Sie die Ehrengäste Landrat Harald Leitherer (von rechts) und Bürgermeister Friedel Heckenlauer.

Text und Fotos: Rita Steger-Frühwacht

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