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Es ist die berühmte Ruhe vor dem Sturm – denn in weniger als einem Jahr sollen in Schonungen nun die Bagger anrollen. Vielleicht zeigte sich deswegen das Wetter zum Solidaritätstreffen, ehemals SuB-Fest von seiner schönsten Seite. Jedenfalls hatten die Helfer an Grill- und Getränkestand alle Hände voll zu tun um die zahlreichen Gäste zu bewirten. Dass den Betroffenen der Sattler-Altlast im Hinblick auf die bevorstehende Sanierung Angst und Bange ist, ist verständlich – werden doch nicht weniger als 110.000 Tonne hochbelastetes Erdmaterial in Bewegung gesetzt.

Wie und wo detailliert Aushubmaßnahmen geplant sind erörterte SuB-Vorsitzender Theo Kohmann im Rahmen des Festbetriebes anhand von Schautafeln. „Es gibt noch viel Klärungsbedarf!“, räumt er ein, ein Lichtblick sei die Arbeit des Bürgerbüros – das bemüht sei, zwischen Landratsamt und Bürgerinitiative zu vermitteln. Bauchschmerzen bereitet der SuB-Vorstandschaft der Entwurf des Einzelsanierungsvertrags und auch die unterschiedlichen Sanierungstiefen müssen noch ausdiskutiert werden, so Kohmann. Doch das Problemewälzen sollte an diesem Tag in den Hintergrundrücken: „Wir wollen allen unseren Unterstützern, Mitgliedern, Freunden und Gönnern ‚Danke’ sagen, dass sie uns seit zehn Jahren die Stange halten!“, zeigte sich Theo Kohmann erfreut. Einer dieser Unterstützer ist sicherlich der Musikverein Schonungen, der Jahr für Jahr ohne Gage für die musikalische Umrahmung des SuB-Fests sorgt.

Text und Foto: Stefan Rottmann


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