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Seeleute lassen sich von Regen nicht unterkriegen

Strahlender Sonnenschein, kurz darauf strömender Regen? Kein Problem für die Seeleute, die gestern ihr 1. Seefest am Ellertshäuser See feierten. Flexibel gingen sie auf die Wünsche der Besucher ein und boten je nach Wetterlage Schutz vor dem Regen in ihren Ständen oder aber auch bei knallender Sonne ein Bier zum Abkühlen an.

Die Seeleute, ein Zusammenschluss aus regionalen Anbietern rund um den See, präsentierten sich und ihre Angebote den interessierten Gästen und konnten mit vielerlei Aktionen aufwarten. Von Aktivitäten wie Ponyreiten, Surfen, Tauchen und Kanufahren bis hin zum Angebot von Schmuckunikaten und Keramikartikeln wurde den kleinen und großen Besuchern ein abwechslungsreicher Nachmittag geboten. Auch dem Hunger gaben die Seeleute keine Chance. Spanferkel, Bratwurst und Steaks, sowie Kaffee und Kuchen konnten sich die Gäste schmecken lassen.
Das vielfältige Angebot soll zeigen, welche regionalen Angebote das Schweinfurter OberLand rund um den See zu bieten hat. Und das ist wichtig, wie schon der Sprecher des Schweinfurter OberLand und Schonunger Bürgermeister Kilian Hartmann, betonte. Denn die Stärkung und Vernetzung von regionalen Anbietern hat für die Zukunft wichtige Bedeutung. Unterstützt vom Landkreis und der Diakonie Schweinfurt, sowie dem großen Engagement der Allianz- und Regionalmanagern Angelika Michel und Ulfert Frey konnten sich die Seeleute durch den Zusammenschluss positionieren und die Vorzüge der regionalen Anbieter aufzeigen.

Der stellvertretende Landrat Paul Heuler brachte das Angebot der Seeleute auf den Punkt: „Spiel, Spaß und Spanferkel, aber auch Kunst und Kultur“, seien „ein Pfund mit dem man wuchern kann“ und der See werde durch dieses Angebot immer wieder ins rechte Licht gerückt. Winfried Reß, 2.Bürgermeister von Stadtlauringen, freute sich, dass die Seeleute den Mut hatten, sich zusammen zu schließen und auf diese Weise zu präsentieren. Klar sei auch, dass die Zahl der Seeleute sich durchaus noch erweitern darf. Hans Hatos von der Islandpferde-Reitschule Ungerhof aus Altenmünster, Sprecher der Seeleute und federführend bei der Gründung dieses Zusammenschlusses erklärt, dass diese Worte Mut geben weiter zu machen. „Man spürt deutlich, dass hier der richtige Wind weht und auch der Landkreis diese Region stärkt.“ Wichtig sei, dass man zusammenhalte – auf allen Ebenen. Und er versprach: „Wir werden uns in die Riemen legen, denn der See soll ein Ort sein, an dem sich die Menschen in der Natur begegnen.“

Text und Foto: Anette Tiller
 

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