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Nach Beendigung der diesjährigen Wettkampfrunde sitzen die Schützen in Oberlauringen freudestrahlend und mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck an ihrem Stammtisch im Schützenhaus, denn sie haben allen Grund zur Freude. Nach einer zögerlich anlaufenden Vorrunde legten die Spezialisten der Sportpistole in der Rückrunde kräftig nach und wurden  mit einem Punktestand von 20:4 verdient Meister in der B-Klasse des Schützengaues Schweinfurt. Dominierend war mit einem Jahresdurchschnitt von 270 Ringen (von 300)Manfred Fritz, gefolgt von Herbert Weiß mit 252 und Kay Schumacher mit 250 Ringen.

In den Gesichtern der Luftgewehrmannschaft sieht es etwas anders aus. Sie wurden zwar mit einem Punktestand von 16 : 4 ebenfalls Meister, in der Klasse „C – 2 Süd“, was aber eher einem Lotteriespiel gleichgesetzt werden kann. Denn sie hatten während der ganzen Runde durch Schule und Beruf immer wieder Personalprobleme und so ist man über die Meisterschaft und Beendigung der Runde gleichermaßen erleichtert.

Bei den Luftpistolenschützen ging es am Mittwoch den 21.April im Endkampf gegen Königsberg um die Meisterschaft und Aufstieg in die Gauliga. Man ging es zwar nach außen hin locker an, aber die innerliche Anspannung war nicht zu übersehen. Nach über einer Stunde kam dann die Ernüchterung über den alles entscheidenden Wettkampf. Mit 1386:1399 Ringen verlor man nicht nur den letzten Kampf, sondern auch den Traum vom dritten Meistertitel für den Schützenvereins Oberlauringen in diesem Jahr. Bei der gezeigten konstanten Leistung der gesamten Runde und mit einem Punktestand von 22:6 (Punktgleich und nur 50 Ringe im Jahresergebnis weniger wie Königsberg) sind wir aber zuversichtlich diesen Titel im kommenden Jahr an unsere Fahne heften zu können.


Freude gab es auch bei der zweiten Mannschaft der Sportpistole, die ja in diesem Jahr neu ins Leben gerufen wurde. Als Neuling werde man zwar nur Punktelieferant für die restlichen Mannschaften sein, so die Aussage am Anfang der Wettkampfrunde, aber es muss doch möglich sein wenigstens eine Begegnung zu gewinnen. Durch Training und Wettkampferfahrung konnte man im Laufe der Runde das Mannschaftsergebnis um 100 Ringe steigern und es konnte die Runde mit insgesamt vier Siegen abgeschlossen werden. Joker in dieser Mannschaft war Ludwig Korb der im letzten Kampf mit 259 Ringen brillierte.

Unsere Jugendmannschaft hat sich trotz des Wegfalls von den erfahrenen Schützen wie Thomas Panholzer und Julian Tryleski ,die in der Schützenmannschaft schießen, sehr gut geschlagen. Denn bei einem Punktestand von 12:8 und Platz 3 in der Tabelle kann man mehr als nur zufrieden sein. Zu einer guten Ergebnissteigerung kamen die Gebrüder Blenk, was am Anfang der Runde noch nicht zu erkennen war. Wie sagte einst ein Gelehrter „ der Mensch wächst mit seinen Aufgaben“. Wie sich die Mannschaft allerdings in der nächsten Saison zusammenstellt muss man abwarten, da es auch hier Abgänger ins Berufsleben gibt.

Unsere Senioren sprich Aufgelegt Schützen gaben in der Wettkampfrunde insgesamt manches sehr gute Ergebnis ab, dennoch verlor man teilweise mit Ergebnissen die bei anderen Begegnungen zum Sieg geführt hätten. Aber man braucht sich mit einem Punktestand von 6 : 18 nicht unter den Scheffel zu stellen. Bei der letzten Begegnung gegen Poppenhausen konnte man mit dem besten Ergebnis der gesamten  Runde aufwarten. Die einzelnen Ergebnisse: Manfred Schuler und Ehrenfried Lang beide konnten mit je 290 von 300 Ringen deutlich ihr  Gesamtergebnis erhöhen, gefolgt von Hermann Baur mit 288 und Ersatzmann Fritz Becker mit 278 Ringen.  Mit solchen Ergebnissen haben sie gute Voraussetzungen für die kommenden Saison, auch wenn der Vorschlag die Brotzeit vor dem Wettkampf zu machen, um damit die Standfestigkeit der Schützen zu erhöhen keine Anerkennung finden sollte.

Schützenverein 1897 e.V. Oberlauringen

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