Die Klöppelkunst - Wunderbar Wanderbar
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Freitag, 29. April 2011 |
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Eine kurze Beschreibung meines Hobbys
Klöppeln ist eine Handwerkskunst, die bereits im Mittelalter ihren Ursprung hat. Die ersten Spitzen waren sog. Flechterspitzen, die einfachste Form der Spitzenherstellung. Dabei wurden die auf "Stecken" (Klöppel) aufgewickelten Fäden so
miteinander verwoben, dass daraus Spitzen entstehen. Später wurde diese
Technik erweitert und verfeinert und es entstanden aufwändigere Spitzen.
Geklöppelt wird weltweit und jede Gegend hat ihre speziellen Muster und
"Klöppelkissen". Es gibt die Mailänder-, Brüsseler- oder Flandrische
Spitze, um nur einige der bekanntesten Spitzenarten zu nennen. In
Deutschland ist die Erzgebirgische Spitze am bekanntesten. Geklöppelt
wird auf dem sog. "Brief" (ähnlich einer Strickschrift), der auf dem
Klöppelkissen (Rolle oder Flachkissen) aufgesteckt wird. Er gibt an, wo
ich eine Nadel setzen muss, damit sich die Fäden ("Risspaare") nicht
zusammenziehen, wenn sich die Richtung des "Laufpaares" ändert.
Gearbeitet wird immer mit zwei Klöppelpaaren, die durch kreuzen und
drehen so miteinander verwoben werden, dass die Muster entstehen.
Text: Lore Elflein-Gerstner
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