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Schonungen malt - Bilderausstellung
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Freitag, 1. Juli 2011 |
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Vielfalt kennzeichnet die Bilderausstellung „Schonungen malt“ Anfang Juli in der Alten Kirche von Schonungen, zu der der Kulturkreis Alte Kirche Gemeinde Schonungen einlädt. In zweijährigen Turnus präsentieren hier Schonunger Freizeitkünstler ihre Bilder einer breiten Öffentlichkeit.
Anlass für die erste Ausstellung 1997 war der 80. Geburtstag von Georg
Schad, eines bekannten Künstlers aus der Gemeinde. „Die Resonanz und das
Interesse war so groß, dass wir beschlossen haben, jedes zweite Jahr
die Bilderausstellung zu organisieren“, erinnert sich Klaus Reimann.
Reimann war Mitinitiator und zeichnet sich heute noch verantwortlich für
diese Veranstaltungsreihe. Erfreut stellten er und die weiteren
Künstler fest, dass über die Jahre hinweg, die Ausstellung stets etwa
300 Besucher zählt.
Für die Ausstellung ein bestimmtes Thema zu wählen sieht Reimann als
eine mögliche Blockierung der Künstler. „Wir sind Freizeitmaler, wir
haben das Glück, dass wir malen können, was wir wollen und ob wir malen
wollen“. Er selbst malt gerne ein gleiches Motiv mit verschiedenen
Farbmaterialien und in verschiedenen Stilrichtungen oder in einem
anderen Format. „Aber meistens kommt immer ein Bild von Schonungen
heraus und in der Farbe blau“, setzt er schmunzelnd hinzu. Oft
portraitiert er Personen des Öffentlichen Lebens.
Verschieden sind auch die Maltechniken, Motive und Stilrichtungen der
einzelnen Aussteller. Erwin Gutermuth stellt Aquarelle aus, Bettina
Geyer ist mit farbig-plakativen Energiebildern vertreten. Eine
surrealistische Stilrichtung präsentiert Heike Müller auf Seide. Claudia
Schimmel, Dagmar Vatter und Christa Zoch malen mit Acrylfarben. Sehr
farbenfroh und expressionistisch geben sich die Bilder von Isabella
Ströhlein, dagegen prägt Zartheit die japanischen Tuschezeichnungen von
Dr. Dorothee Wittmann-Klemm.
Reimann ist immer offen für Neuzugänge unter den Ausstellern, allerdings
müssen diese sich bereits Anfang des Jahres, in dem eine Ausstellung
geplant ist, mit ihm in Verbindung setzen.
Neu ist in diesem Jahr, dass auf der Empore jüngste Künstler Bilder
ausstellen. Die Kinder der Kindertagesstätte Liborius-Wagner Schonungen
haben sich mit den Kunstwerken von Friedensreich Hundertwasser
beschäftigt und Bilder nach seinem Vorbild gemalt. Sie tragen bei einer
eigenen Vernissage am Samstag, 2. Juli, um 14 Uhr ein eigens gedichtetes
„Hundertwasserlied“ vor.
Da meistens musikalische Darbietungen im Kulturraum der Alten Kirche
geboten werden, wertet Reimann die Fortführung dieser Ausstellungsreihe
als „eine andere Form der Kulturarbeit“, da sie die Vielseitigkeit
künstlerischen Schaffens, also auch bildliche Darstellungen, in der
Öffentlichkeit zeigt und für die Maler auch eine Plattform schafft, ihre
Werke potentiellen Käufern zu zeigen, wenngleich der Verkauf der Bilder
für die Freizeitmaler nicht so wichtig ist. Denn die Freude am Malen
ist für die Aussteller das entscheidende Motiv sich ihrem Hobby zu
widmen und mit der Ausstellung wollen sie andere Menschen daran
teilhaben lassen.
Vernissage ist am Freitag, 1. Juli, um 19.30 Uhr mit musikalischer Umrahmung durch Timo Wirth,
Weitere Öffnungszeiten sind:
Samstag, 2. Juli, von 14 bis 18 Uhr
Sonntag, 3. Juli, von 10 bis 18 Uhr
Donnerstag, Fest Fronleichnam, 7. Juli, von 15 bis 18 Uhr
Samstag, 9. Juli, von 14 bis 18 Uhr
Sonntag, 10. Juli, von 10 bis 18 Uhr.
Klaus Reimann, der diese Ausstellungsreihe mitbegründete.
Text: Rita Steger-Frühwacht
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