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Mittwoch, 4. Juni 2008 |
Eine wahre Begebenheit aus dem Schweinfurter Oberland
Es war in den letzten Kriegsjahren, so zwischen 1943 und 1944. Die Ernährung der Menschen war damals ziemlich schwierig. Brot, Teigwaren, Margarine, Fleisch - natürlich auch Wurst - gab es nur auf Lebensmittelmarken. Pro Person wurden diese zugeteilt. Dies kennzeichnet die Lage der Menschen in jener Zeit. Vor diesem Hintergrund spielte sich folgende Episode ab:
Zunächst klingt es wie ein Märchen, ist aber keines. Zur damaligen Zeit hatte nämlich jedes Dorf einen
Pfarrer, zumindest aber einen Kaplan, so auch in einem Ort des
Schweinfurter Oberlandes. Es war dort im Dorf üblich, dass der
Pfarrherr am Sonntagnachmittag im Wechsel bei einer Familie
vorbeischaute. Es wurde aber nicht nur geschaut, sondern auch gegessen.
Dazu muss noch gesagt werden, dass Familien mit Landwirtschaft viel
besseres auf den Tisch bringen konnten, als andere. Nach mündlicher
Überlieferung hat sich dort folgendes ereignet: Der Herr Pfarrer kam an
einem Sonntag nach - Dinge an.
Ohrenzeugin der Geschichte: Rosemarie Reusch
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