Fastnacht bis in die Geisterwelt
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Dienstag, 16. Februar 2010 |
 „Wir feiern heut Fasching bis die Schwarte kracht“, rief Sitzungspräsident Michael Tollkühn. Und in einer fünfstündigen Show, ließ es die Forster Karnevalsgesellschaft unter dem Motto „Wer's mit den Forster Narren hält, der find't das Glück in dieser Welt“ dann wirklich mächtig krachen.
Als die Damen- und Juniorengarde mit dem Elferrat in den Saal einzogen,
brachten sie Glanz und Glamour mit und die niedlichen Purzelkids
wirbelten zu „Hallo Kitty“ über die Bühne. Begeisterung entfachte der
Auftritt der Tanzmariechen Melissa Müller und Kathleen Werner.
In die Geisterwelt entführte die Tanzformation Wirbelwind. Zum
„Thriller“ von Michael Jackson boten sie eine fantastisch gruselige
Show. Ebenfalls nicht ganz ungefährlich war es beim Schautanz der
Garde. Thema war der Kampf zwischen Polizei und Gangstern. Die Forster
Feuerwehrkapelle philosophierte über die leere Gemeindekasse und ob da
ein „Kiliansdom“ – gemeint war das Bürger- und Kulturhaus – unbedingt
nötig gewesen ist.
Unbeschwert legten die Paare des Dream Teams eine Runde Disco-Fox aufs
Parkett und die Juniorengarde ließ die Zöpfe fliegen. Das Männerballett
tanzte als dreibeinige Musketiere zum Radetzkymarsch während Kevin
Stephan und Janis Hümpfer vom Alltag mit ihrem „Sauhaufen“ in der
Kaserne erzählten.
Bei der Forster Kochshow zum Fasching tischten Horst Schubert und Doris
Schneider dem närrischen Publikum lustige, manchmal frivole Witze auf.
Horst Schubert stieg als Breitensportler in die Bütt und Norbert Zoll
glossierte die hohe Politik. Komik und Klamauk garantierten die „Vier
von der Baustelle“ und der Gemeindediener sorgte für Lokalkolorit vom
Feinsten.
Text und Foto: Rita Steger-Frühwacht
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