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Die Farn- und Blütenpflanzen im Norden von Schweinfurt

Konrad Roth, bald 73 Jahre alt, hat im November 2010 ein bemerkenswertes Buch herausgebracht. Es heißt »Die Farn- und Blütenpflanzen im Norden von Schweinfurt.«1

Was sich so unschuldig anhört, ist ein wissenschaftliches Werk von siebenhundert Seiten.

Dabei beschäftigt er sich erst seit etwa 1995 intensiv mit der Botanik, nachdem er vorher ausdauernd die Artenschutzkartierung betrieb. Er untersuchte Verbreitungsgebiete von Vögeln, Libellen, Fledermäusen, Tagfaltern, Heuschrecken und Kleinsäugern. Nach Auskunft des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, hat er 6614 Artnachweise für die Artenschutzkartierung in Unterfranken erbracht.

Active ImageDie weite Reise eines Baumes

Ein aus einer niedersächsischen Baumschule stammender Lindenbaum trat Ende Oktober 2008 seine weite Reise nach Franken an. Dies unter Vermittlung des im Landratsamt Schweinfurt ansässigen Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Schweinfurt e.V. Bestimmt war der Baum für den „Alten Friedhof“ von Schonungen.Dort stehen bereits 24 Laubbäume. Der 25. Baum, gespendet vom Ehepaar Reusch, ist eine Sommerlinde (Tilia platyphyllos), welche als sehr bienenfreundlich gilt.

Active Image... ja wo steht er denn?

...steht draußen am Balkon... hollari, hollari, hollaro! ... Und wenn ein Bösewicht was Ungezognes spricht, dann hol ich meinen Kaktus und der sticht, sticht, sticht...

An dieses bekannte Lied der Comedian Harmonists, das auch Max Raabe erfolgreich interpretiert, musste ich spontan denken, als ich mich mit dem Thema Kakteen befasste. Auf dem Balkon der Familie Lutz aus Üchtelhausen fand ich sie zwar nicht, die Kakteen, doch dafür bot sich in ihrem Gewächshaus eine wirklich ungeahnte Vielfalt dieser interessanten Überlebenskünstler. Sie zeigen unterschiedlichste Formen und Größen, unzählige Arten und Gattungen, sind schnell oder langsam wachsend, können bis zu 200 Jahre alt werden - und enorme Mengen an Wasser speichern, von dem sie in trockenen Zeiten zehren. Kakteen besiedeln die verschiedensten Lebensräume, von Tiefebenen bis zu Hoch gebirgen, von Tropischen Regenwäldern über Steppen bis zu Trockenwüsten. Allen Lebensräumen ist gemein, dass das zum Überleben notwendige Wasser nicht regelmäßig, sondern nur saisonal zur Verfügung steht.

Active Image In unserer Jugend-, Kriegs- und Nachkriegszeit war das Kräutersammeln in der freien Natur Alltag. Vor allem auf dem Land war die Kräuterkunde weit verbreitet und wurde hauptsächlich von den sogenannten „Kräuterfrääli“, den pflanzenkundigen Frauen betrieben.  Mit Handwägelchen und Huckelkorb, oft die Kinder an der Hand, durchstreiften sie Wiese, Feld und Wald. Das gesammelte Kräutergut – Blüten, Blätter, Früchte, Wurzeln usw. – wurde meist getrocknet und danach an Apotheken, Drogerien oder Kräuterhändler verkauft. Ein mühseliges Geschäft für die Frauen und Kinder, um das oft spärliche Einkommen etwas aufzubessern.

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