Info-Portal für das Schweinfurter Oberland: Schonungen – Üchtelhausen – Stadtlauringen – Thundorf – Maßbach und angrenzende Gebiete

Active ImageEin historisches Bauwerk in Schonungen

Dass der Ort Schonungen an der Stelle entstanden ist wo er sich heute befindet, ist kein Zufall. Die topografischen Gegebenheiten der Landschaft, d. h. die Tallage zwischen drei schützenden Erhebungen(Kaltenhöfer Berg, Kreuzberg und Spitzberg) waren wohl der Anreiz, daß sich in der Vorzeit hier Menschen ansiedelten. Aber vor allem dürfte dafür die Furt über den Main – d. h. die Möglichkeit einer seichten Mainüberquerung – ausschlaggebend gewesen sein. Und so ist es nicht verwunderlich, dass alle Wege und Straßen von Norden her die Talöffnung bei Schonungen am Main zum Ziel hatten.

Active ImageEine wahre Begebenheit aus dem Schweinfurter Oberland
 
Es war in den letzten Kriegsjahren, so zwischen 1943 und 1944. Die Ernährung der Menschen war damals ziemlich schwierig. Brot, Teigwaren, Margarine, Fleisch - natürlich auch Wurst - gab es nur auf Lebensmittelmarken. Pro Person wurden diese zugeteilt. Dies kennzeichnet die Lage der Menschen in jener Zeit. Vor diesem Hintergrund spielte sich folgende Episode ab:

Active ImageEin Kunstwerk im Steinachtal

Im Schweinfurter Oberland gibt es viele schöne Landschaften. Eine der reizvollsten ist das Tal der Steinach zwischen Marktsteinach und Schonungen. Die Staatsstraße 2266 - die von Schonungen nach Hofheim führt - schlängelt sich kurvenreich hindurch, vorbei an zahlreichen Mühlen. In der Nähe einer dieser Mühlen - der Ölmühle - stand einst (bis 1974), direkt neben der Straße, ein sehr schönes Wegkreuz. Es mußte es dringend repariert werden, da es sich - bedingt durch Umwelteinflüsse in einem sehr schlechten Zustand befand. 

Active ImageEine „wahre Begebenheit“ - aufgezeichnet von Georg Haus, Gastwirt, Bierbrauer, Volksdichter und Volksschauspieler aus Schonungen (1832–1910). Es handelt sich eigentlich um ein Lied auf die damals bekannte Melodie „Zu Veitenthal im rothen Ross“. Die Brunnenfigur des wackeren Schreiners stammt von Peter Vollert aus Üchtelhausen.


Active ImageLegenden und Spukgeschichten von der Hard

Der höchste Punkt der Hard ist in der Nähe des Drei-Fluren-Denkmals, das an der Stelle errichtet wurde, wo in früheren Jahren ein Kreuz stand und wo die Gemarkungen von Forst, Marktsteinach und Schonungen zusammentreffen. Das Kreuz – so sagt man – sei zur Sühne erbaut worden. 
Schon seit jeher ranken sich um dieses Hard-Gebiet Legenden und Spukgeschichten, von denen hier eine erzählt sei:


Active Image Viele ältere Schonunger, deren Kinder- und Jugendzeit in die schweren Kriegs- oder Nachkriegsjahre gefallen ist, werden sich noch an das „Natterle“ erinnern und an die eine oder andere – selbst miterlebte – Begebenheit mit diesem Original noch zurückdenken.

Ich weiß nicht warum, aber früher gab es doch wesentlich mehr solcher "Originale“ als in unserer heutigen, so schnelllebigen Zeit. Vor allem auf dem flachen Lande war dies weit verbreiteter als in der großen Stadt, zumindest waren die Originale dort noch orgineller. Oder kommt dies daher, weil dort einfach jeder jeden kennt?

Active Image Auf Initiative des Vereins für Gartenbau- und Landespflege Birnfeld wurde die Restaurierung dieses Bildstocks in der Flur abteilung Malm durchgeführt.
Der Bildstock steht ca. 150 m vom Waldrand entfernt am Burgen-, Kelten- und Marienwanderweg. Er hat zwei Schauseiten in Bogenumrahmung.

Im Oktober erscheint eine Ortschronik, die Aufmerksamkeit verdient.

Es handelt sich um eine Erinnerungsschrift für die ehemaligen 22 jungen Abersfelderinnen, die zwischen 1897 und 1952 in ein Kloster eingetreten sind: Theresia Mai, Agnes Hofmann, Johanna Bedenk, Emilie Elfert, Johanna Mantel, Anna Mantel, Regina, Barbara und Hildegard Hart, Anna März, Eugenie Weigand, Sofia Müller, Rosina Mantel, Maria und Rosa Rüth, Dora Markert, Anna Schonunger, Monika Löser, Hedwig Zimmermann, Agnes Weigand, Romana Weigand und Emma Wahler.

Beschrieben werden ihre damaligen Familien und der weitere klösterliche Lebensverlauf.

Active Image Bei den Häusern von Matto – als „Mattinhusin“ – wurde im Jahre 1198 erstmals das heutige Madenhausen urkundlich erwähnt. Über 400 Jahre später wütete in Europa der Dreißigjährige Krieg – der Schwedenkrieg. Der Ort wurde im dreißigjährigen Krieg stark zerstört, die Bevölkerung verarmte und wurde durch Hunger, Krankheit und Flucht aufgerieben. Madenhausen war an der alten Heeresstraße damals das letzte Dorf vor Schweinfurt, da der weitere Weg damals durch das südliche Klingenholz zur Trasse der heutigen Staatsstraße direkt nach Schweinfurt führte. Von Schleusingen kommend erreichte das schwedische Heer auf dem Weg nach Schweinfurt Königshoven (heute Bad Königshofen). Am 30. September 1631 ergab sich die Festung Königshoven kampflos. Auf dem weiteren Vormarsch wurde bei massivem Widerstand Merkershausen niedergebrannt und völlig zerstört.

Active ImageBrauchtum kommt von brauchen, d.h. die Menschen taten bestimmte Dinge weil sie es als nötig empfanden. Wenn viele Rituale und Abläufe heute so nicht mehr vorhanden sind oder sich geändert haben dann wohl aus dem Grund, weil sich die Bedürfnisse der Menschen geändert haben oder bestimmte Bedürfnisse nicht mehr als wichtig erachtet oder anders befriedigt werden.
 

Zwischen Fasching und Ostern ist die 40-tägige Fastenzeit. Das bedeutet bei Katholiken z. B. auch, dass nichts genascht werden darf. Das ist besonders für Kinder eine Zeit in der sie üben können (und müssen) auf etwas zu verzichten. Wenn nach den Tagen (Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag) der Trauer um den Tod von Jesus dann am Ostersonntag die Auferstehung gefeiert wird, hebt sich auch die betrübte Stimmung unter den Gläubigen wieder.

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