Info-Portal für das Schweinfurter Oberland: Schonungen – Üchtelhausen – Stadtlauringen – Thundorf – Maßbach und angrenzende Gebiete

In der Erdurzeit, dem „Azoikum“ in dem sich die Erdkruste bildete verfestigte sich  aus der glühenden Masse heraus ein Eisenkern der bei Suhl in Thüringen und erkaltete. Info aus 3Sat Sendung NANO.  So gilt danach unsere Gegend als eine der drei nachgewiesen ältesten Teile unserer Erde.

Tausende von Besuchern aus nah und fern feierten am vergangenen Wochenende mit den Oberlauringern ihren 1200jährigen Geburtstag. Sogar aus Südindien und den Vereinigten Staaten von Amerika waren Gäste angereist. Oberlauringen präsentierte sich in vielen Fassetten ihrer jahrhundertealten Geschichte.

durch die Familie Grunelius, später geadelte von Grunelius.

Im Jahr 1876 erscheint ein neuer Schlossbesitzer in Oberlauringen. Georg Grunelius ist der Erbe eines Frankfurter Bankhauses. Während sein Bruder das Bankhaus weiter betreibt  kauft er zunächst das Schloss und das Hofgut, in Oberlauringen und dazu die umliegenden größeren Höfe wie den Rothof den Unterhof, den Lindleshof und alle Äcker die er in der Umgebung erweben konnte. Mit genügendem Kapital ausgestattet stockt er das Schloss auf, errichtet das Gästehaus und saniert das Hofgut. Besonders. Seine wichtigste Errungenschaften war und ist noch heute, er lässt den Garten der Freiherren von Truchseß der bereits 1805 in den Chroniken erwähnt wurde in einen englischen Garten umgestalten.

Nach dem Tode von Carl August Truchseß von Wetzhausen Herr auf Oberlauringen wollte zunächst keiner das Schloss haben. Seine Witwe Franziska Dorothea Wilhelmine Truchseß, geborene Rotenhan verzichtete auf das Erbe. Sie war kinderlos  und auf dem Schloss lasteten hohe Schulden. Es kam zu jahrelangen Prozessen bis endlich Freiherr Joseph Alexander Reinhard von Dachsdorf Schloß und Gut erhielt. Das Schloss kam danach noch in weitere verschiedene Hände.

Die Ansiedlung der Juden in Oberlauringen Teil IX

Vertreibungen und Schutz von Vertriebenen (Schutzjuden) hat es an vielen Orten in Deutschland gegeben. Einer der sich besonders um Vertriebenen aus Frankreich kümmerte und ihnen half, war der Herzog von Sachsen Hildburghausen. Er siedelte in Hildburghausen die Hugenotten an und konnte aus deren Webkunst Profit erzielen. Die Hugenotten konnten sich dafür eine eigene Kirche bauen die noch heute, etwas umgebaut, die Stadt schmückt.Carl August Truchseß von Wetzhausen schützte die Juden, siedelte sie in Oberlauringen an und wollte aus ihrem Handel Profit schlagen.

Am Sonntag, den 03. Juli 2011 bietet Herr Vilmar Herden wieder eine Führung durch Oberlauringen an. Die Führung beginnt um 10.30 Uhr vor der Kirchenburg.

Herr Vilmar Herden übernahm weiter die geschichtliche Aufarbeitung. Im nachfolgenden Text sowie in weiteren Veröffentlichungen werden auszugsweise Berichte aus seiner Chronik zu der 1200jährigen Geschichte des Dorfes Oberlauringen veröffentlicht.

Am 8. Juni 1793 erhielt der Hofadvokat Johann Adam Rückert  einen Vertrag als Amtmann beim Reichsfreiherrn Carl August, Truchseß von Wetzhausen, der Herr auf Oberlauringen war.

Adam Rückert und seine Frau Maria Barbara Rückert, eine geborene Schoppach wohnten zunächst in Schweinfurt am Marktplatz. Hier wurde Friedrich Rückert am 16. Mai 1788 geboren. Seine Geschwister waren der Bruder Heinrich und die Schwestern Sophie und Magdalena.

Herr Vilmar Herden übernahm die geschichtliche Aufarbeitung. Im nachfolgenden Text sowie in weiteren Veröffentlichungen werden auszugsweise Berichte aus seiner Chronik zu der 1200jährigen Geschichte des Dorfes Oberlauringen veröffentlicht.

Beabsichtigt ist, die Gesamtarbeit gebunden zu veröffentlichen. Bestellungen können schon heute beim Markt Stadtlauringen aufgegeben werden.

Aus Anlass des Internationalen Jahres der Wälder hat das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt ein Jahresprogramm zum Thema Wald zusammengestellt. Bei den verschiedenen Veranstaltungen werden neben der Bedeutung des Waldes für uns Menschen auch forstwirtschaftliche Arbeitsweisen und Zielsetzungen den Teilnehmern vorgestellt und erläutert.

Leben und Arbeiten unter den Truchsessen von Wetzhausen.

Die Herren von reichsunmittelbaren Territorien nannten sich „Freiherren“ unterstanden nur dem Kaiser, und wurden im 17. und 18. Jahrhundert mit der Anrede „Wohlgeboren“ oder Hochwohlgeboren oder ortsüblich als Baron angesprochen. Neben der Organisation und Versorgung ihrer Bevölkerung waren sie mit dem Eintreiben der „Charitativ Subsidien“, im Volksmund „Kriegssteuer“ für den Kaiser beauftragt.

Am Sonntag, den 05. Juni 2011 bietet Herr Vilmar Herden wieder eine Führung durch Oberlauringen an. Die Führung beginnt um 10.30 Uhr vor der Kirchenburg.

Herr Vilmar Herden übernahm weiter die geschichtliche Aufarbeitung. Im nachfolgenden Text sowie in weiteren Veröffentlichungen werden auszugsweise Berichte aus seiner Chronik zu der 1200jährigen Geschichte des Dorfes Oberlauringen veröffentlicht.

Auszüge aus der Chronik von Vilmar Herden zu der 1200jährigen Geschichte des Dorfes Oberlauringen.

Reformation, Bauernkrieg, Gegenreformation in Oberlauringen.
Ausgelöst vom Gedankengut des Humanismus gärte es in der gesamten Bevölkerung. Die Gläubigen zwischen den Haßbergen und der Werra versuchten durch Wallfahrten nach Vierzehnheiligen und Grimmenthal besondere Gnadenmittel und Ablass von ihren Sünden zu erhalten.

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